Wattwiller

11.02.07

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Wattwiller
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Jumelage

"Offizielles" über Wattwiller

Wattwiller ist am Fuße des Molkenrain und des Schlachtfeldes des „Vieil Armand“, dem als historisch klassifizierten Monument angesiedelt. Die Gemeinde konnte ihre Brunnen, die Überreste ihrer alten Befestigungen und insbesondere ihrer romanischen Kirche bewahren. Heute ist es die Reinheit seines in ganz Frankreich vermarkteten Mineralwassers, wodurch Wattwiller sein größtes Renommee erlangt.

Das Schlachtfeld „du Vieil Armand“
Dieses Vorgebirge des Vogesen-Massiv war einer der Hauptschauplätze der Kämpfe, die auf der Vorderseite der Vogesen von 1914 bis 1918 stattgefunden haben. Die Befestigungen und militärischen Einrichtungen bleiben beeindruckend. Der im Jahre 1921 zum historischen Denkmal ernannte Hartmannsweiler Kopf ist der Ort der Erinnerung und des Ermahnens.

Die Kirche Saint Jean Baptiste zählt zu den 5 ältesten Kirchen die im Haute-Alsace bekannt sind. Der Grundriss ist vom romanischen Hauptgebäude, erbaut im 13. Jahrhundert stark geprägt. Die 1481 geweihte Kirche wird dem Heiligen Jean Baptiste gewidmet, dessen Leben im Atlarblatt von 1901 dargestellt wird. Die nach 1918 wieder aufgebauten Ruinen brachten dieses zum Vorschein.
In der Kirche sind unter anderem zu sehen: Zwei Mauermalereien des 15. Jahrhunderts (Jesu Wiederauferstehung & Christus am Ölberg). Ein Beinhaus am ursprünglichen Platz mit romanischen Doppelfenstern. Eine Rinckenbach-Orgel von 1930 mit 24 Registern und 2 Tastaturen. Um die 1930 zum "Historischen Monument" ernannte Kirche befindet sich der Friedhof, von dem einige interessante Elemente erhalten geblieben sind. Hinter der Kirche befindet sich ein Denkmal, an dem noch heute Spuren der vor 1939 angebrachten Inschriften, die von Nazis beschädigt wurden, zu sehen sind.
Einmal pro Woche finden im Juli & August kostenlose Führungen statt. Gruppenführungen sind auch außerhalb der Saison möglich. Anfragen an das Amt für Tourismus.

Die Gemeinde zählt vier Brunnen:
Der Brunnen „Heiliger Sébastien“ 1866 erbaut, wird von einer Statue des St. Sébastien gekrönt, dem Schutzpatron der Büchsenschützen, die auf einem benachbarten Gelände trainierten. Der Brunnen setzt sich aus zwei Elementen zusammen: ein hoher Teil, und ein niedriger Teil, der als Tränke dient.
Der Brunnen „fontaine du bas“, restauriert im Jahre 1577 wurde mit einem heute verschwundenen Aufsatz geschmückt der die alten Waffen der Gemeinde trägt.
Der Brunnen „Heiliger Jean“ wird seit 1487 überliefert und ist gekrönt von einer Heiligenstatue des Jean Népomucène.
Der Brunnen „fontaine du Haut“: Der Brunnen des Hl. Jean genügte den Bedürfnissen der Einwohner im Oberdorf nicht und so adressierten diese ein Gesuch an den souveränen Rat des Elsass im Jahre 1778. Im Jahre 1786 wurde der Brunnen „fontaine du Haut“ errichtet.

In Wattwiller befinden sich drei Wegekreuze: Das Koch-Wegekreuz, von Pfarrer Jacob Koch 1698 errichtet. Das Wegekreuz von Gohr, errichte im Jahre 1694. Spende von Léopold de Gohr. Das Wegekreuz von Zurbach, errichtet 1885, gespendet von Catherine de Zurbach.

Die alte Abfüllanlage: Die Römer waren die ersten, die die Wattwiller Quellen für Bäder nutzten und es berühmt machten. Von 1552 bis 1712 verwaltete die Stadt Wattwiller die Bäder. Dann, während der nächsten 27 Jahre ist es Murbach, die die Bäder übernimmt. Die Bäder werden von verschiedenen Eigentümern bis Februar 1865 verwaltet. Die Regierung erklärt die Quellen zum öffentlichen Interesse. 1870 kauft der damalige Verwalter den Komplex. Nach seinem Tod steht die Fabrik zwei Jahre still. 1896, nach der Wiedereröffnung erlebt die Fabrik bis 1914 seine blühendste Zeit. Das heutige Gebäude wurde nach dem Ersten Weltkrieg erbaut. Hier wurde eine neue Abfüllanlage untergebracht. Bis 1975 wurde hier ein mit Kohlensäure versetztes Mineralwasser (Lithia) und das stille Wasser (Arsène) abgefüllt und vermarktet.

Und hier geht es zur Website der "Firma Wattwiller": www.wattwiller.com

Das Rathaus und die Grundschule: Am Ort des heutigen Rathauses erhob sich das im Jahre 1273 gegründete Kloster „de moniales“. 1310 kommt zum Kloster ein Krankenhaus. 1495 löst sich das Kloster auf und die Gemeinde kauft es im Jahre 1513 zurück, zum einen um das Rathaus zu vergrößern, zum anderen um eine Hospiz zu bauen. Im Jahre 1829 wird auf dem Grundstück des Hospiz eine Grundschule gebaut. Die Schule befindet sich noch heute an diesem Platz.

Abschließend die "technischen Daten" von Wattwiller:

Anzahl der Einwohner: 1730   Das Wetter in Wattwiller
Name der Einwohner: Wattwillerois
Fläche: 1361 ha
Region: Elsaß
Departement: Haut-Rhin (68)
Distrikt: Thann
Kanton: Cernay
Postleitzahl: 68700

Alle Bilder können durch "Draufklicken" vergrößert werden. Mehr Bilder in unserer Bildergalerie.

[Quelle: http://www.cernay.net/otcernay/numero_aide/rubrique/patrimoine/wattwiller/]

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Stand: 11.02.07